
Spannende Diskussionen in historischem Ambiente
Begrüßung, Key-Note und Podiumsdiskussionen finden im "Plenarsaal" statt, in dem bis 1999 der Deutsche Bundestag tagte. Eine Voranmeldung/ Sitzplatzreservierung für die Veranstaltungen im Plenum ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Der Kongress wird eröffnet von Elke Bartl, Head of HR//direct der BAYER AG. Elke Bartl leitet die globale Shared Service-Organisation des Bayer-Konzerns für Personaldienstleistungen. Unter dem Namen „HR//direct“ betreuen Shared Service Center von 10 Standorten aus weltweit insgesamt 64.000 Mitarbeiter des Konzerns in Personalangelegenheiten.
Elke Bartl hat Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Personal und Marketing an der Universität Paderborn studiert. Im November 2005 kam Elke Bartl zu Bayer, um ihre Expertise in das Projekt „Transforming Human Resources“ einzubringen, das zum Ziel hatte, die Personalverwaltung von Bayer auf Basis des Shared-Service-Ansatzes neu aufzustellen. Seit Juli 2006 ist Elke Bartl Leiterin von HR//direct.

Diversity Management: Schlagwort oder Erfolgsfaktor für Unternehmen? Eine Analyse der Ausgangssituation in Unternehmen gibt die Antwort: Überalterte Belegschaften, weibliche Talente, die schon vor der „gläsernen Decke“ das Unternehmen verlassen, „Brain Drain“ durch den Eintritt der Baby Boomer Generation in die Rentenphase und Fachkräftemangel beim Nachwuchs. Um diese Herausforderungen zu meistern, etablieren Unternehmen Diversity Management. Das Management der Vielfalt ist ein systematischer und nachhaltiger Ansatz, um den Erfolgsfaktor „Vielfalt“ zu realisieren. Das Thema „Gender“ spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Welche und wie eine Frauenquote Berücksichtigung finden kann, wird in diesem Vortrag eine zentrale Rolle spielen.
Hans Jablonski war der erste Diversity Manager in Deutschland und ist Mitinitiator der Unternehmensinitiative „Charta der Vielfalt“. Als Berater, Coach und Geschäftsführer von jbd berät er zu den Schwerpunkten Diversity- & Change Management. Seine Schlüsselkompetenzen liegen in der Unterstützung der nachhaltigen Umsetzung von Diversity Management von der Strategie bis zur Evaluation.
Für die einen sind es Rabenmütter, für die anderen Vorzeigefrauen – weibliche Führungskräfte, die erfolgreich Kind und Karriere kombinieren. Was treibt diese Frauen an? Wie haben sie es geschafft, Beruf und Familie zu vereinbaren? An welchen Stellen haben sie Unter-stützung erfahren - wo hat es gehakt? Und was können junge Frauen von Anfang an anders machen, wenn sie heute auf die Karriereleiter steigen?
Moderatorin Anne Sengpiel, Chefredakteurin im Verlag für die Deutsche Wirtschaft, Publizistin für Führungswissen und Inhaberin der Agentur AUSDRUCK VERLEIHEN – NACHHALTIG WIRKEN, diskutiert mit Frauen, die „mit Rabenflügeln durch die Glasdecke“ stießen.
TEILNEHMERINNEN:

Norwegen hat es vorgemacht, soll Deutschland nachziehen und die Frauenquote einführen? Befürworter wie Gegner gibt es bei beiden Geschlechtern. Nur wächst die Gruppe derer, die lange dachten, eine Quote wäre unnötig – und die nun ihre Meinung ändern, weil sie merken, dass eine Selbstverpflichtung der Unternehmen nichts gebracht hat und auch in Zukunft nicht reichen wird. Denn noch immer liegt der Frauenanteil in der Führungsspitze von Deutschlands 200 größten Firmen nur bei drei bis vier Prozent. Wie kann sich das ändern? Gibt es Alternativen zur Quote?
Mit Petra Winter, Chefredakteurin der COSMOPOLITAN diskutieren:
Moderatorin ist Svenja Lassen, Senior Editor bei der Cosmopolitan, verantwortlich für das Ressort Job und Initiatorin der Cosmopolitan Business Academy.


Der weibliche Weg sei die Zukunft, mehr Frauen in Führungspositionen wirtschaftlich sinnvoll, sagen OECD und Europäische Kommission und bescheinigen Frauen einen kollegialen Führungsstil, weniger Risikofreudigkeit, soziale Intelligenz, Verantwortungsbewusstsein, Überzeugungskraft. Mehr Frauen in Unternehmen bedeuten besseres Management - oder? Doch wo genau liegen die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Führungsstärken? Sind die einen wirklich fähiger als die anderen - oder müssen nicht beide gemeinsam in den Unternehmen für optimale Ergebnisse sorgen?
Melanie Vogel, Initiatorin der women&work, und Maryam Machdi, Rechtsanwältin im Verband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE diskutieren mit Führungskräften aus der Praxis.
TEILNEHMER/INNEN:

Bonn verfügt über eine wachsende Erwerbsquote von Frauen sowie einen hohen Anteil von Frauen mit besten Schul-, Berufs-, und Universitätsabschlüssen. Wir fragen nach: Welche Strategien betreiben oder planen Bonner Unternehmen, um diese Frauen zu gewinnen und zu binden? Welche Maßnahmen zur Vereinbarkeit von beruflicher Karriere und Familienverantwortung gibt es bereits, welche weiteren Modelle sollten entwickelt werden?
Es diskutieren:
Moderatorin ist Inge Michels, Fachjournalistin und Autorin, familientext.de.